Die Baraque Michel A.G.

Vennstrasse 36
B- 4845 Jalhay
Tel.: +32 (0) 80- 44 48 01
Fax : +32 (0) 80- 44 56 65



Die Baraque Michel ist sicherlich die berühmteste Herberge Belgien und die im Ausland am besten bekannte.

Ihre Geschichte beginnt im Jahre 1798, als Michel Schmitz, ein vom Hohen Venn faszinierter Deutscher, sich in Herbiester-Jalhay niederließ. Er liebte es, durch die Einsamkeit dieser zauberhaften rauen Landschaft zu streifen, wo er eine einfache Hütte aus Lehm, Torf und Grassoden erbaute.
Er lebte hier wie ein Einsiedler; dabei leistete er den zahlreichen Reisenden Hilfe, die dieser strategischen Verbindung zwischen Eupen und Malmedy folgten, was er mit einer einträglichen Tätigkeit verband.

Wahrscheinlich aufgrund des Erfolgs dieses neuen Unternehmens entschloss er sich, ein Haus aus Steinen zu errichten; es war zwar nicht sehr komfortabel, konnte jedoch den Reisenden als Unterkunft und Raststätte dienen.
Im Winter 1819 verirrte sich eine bekannte Persönlichkeit aus Malmedy, de Rondchêne, während einer Jagdpartie; er wurde im letzten Augenblick durch die Bewohner der Baraque Michel aufgenommen und somit vor dem sicheren Tod gerettet.
Als Dank für diese Rettung ließ Ritter Henri-Toussaint Fischbach aus Malmedy, der Schwiegersohn des Geretteten, 1826 die Wohnung in eine angemessene Herberge umbauen.

An der Fassade wurde eine Glocke angebracht, die als Orientierungshilfe dienen sollte für Menschen, die vom Weg abgekommen waren. Zahlreiche haben dieser „Glocke der Verirrten" ihre Rettung zu verdanken: beim geringsten Unwetter wurde sie unablässig von der Familie Schmitz und später deren Nachfolgern geläutet.
Die Namen der Geretteten wurden in ein Register eingetragen, das „Livre de fer".

Heute verfügt die Baraque Michel über etwa zwanzig Zimmer, so dass ihre Besitzer die seit über 200 Jahren gepflegte Tradition der Gastfreundschaft fortführen können.
Die Baraque Michel wird durch eine überaus vielfältige Kundschaft aufgesucht: vom einsamen Wanderer, der seinen Durst oder seinen kleinen Hunger stillen möchte, bis zum Feinschmecker auf der Suche nach regionaltypischen Gerichten.

Patrick Bodarwé, eine wahre Küchenlegende, bietet ganz nach seiner Art und zum grössten Vergnügen der Gäste schmackhafte und üppige Gerichte an.
Er ist niemals um neue Ideen verlegen und bietet Ihnen in diesem geschichtsträchtigen Rahmen alle Möglichkeiten eines gastronomischen Aufenthaltes.

Von Januar bis Juni, Dienstags und Mittwochs geschlossen ( außer an Feiertagen). Von Juli bis Dezember, Mittwochs geschlossen ( außer an Feiertagen).

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