GR 573: Weser, Hoëgne, Helle und das Hohe Venn – Das Land der Gegensätze

Dieser GR Weg folgt einem offensichtlichen geografischen Zusammenhang, da er beinahe nur durch das Becken der Weser führt. Dennoch zeigen sich entlang des Weges einige sehr unterschiedliche, und deshalb umso interessantere Landschaften. Beim verlassen des Lütticher Ballungsgebiets in Richtung Wesertal wird der Wanderer auf zwei sehr unterschiedliche Landschaften treffen. Im Norden das Herver Land, welches ein sehr fruchtbares, grünes und einladendes Land ist. Im Süden die Ardennen, welches ein sehr wildes, aber auch ein bezauberndes Land ist.

Zwischen beiden Landschaften, tief im Tal, findet man noch einige verbliebende industrielle Ansiedlungen. Diese formen die Verlängerung nach Osten hin zu den Tälern von Sambre und Maas. An Eupen vorbei, hinauf ins Tal der Helle, führt der Wanderweg nun durch die Ardenner Wälder und hochgelegenen Vennfelder.

Auf dem weiteren Weg folgt die Route dem Fluss nun der Hoëgne. Bis Polleur durchkreuzen wir saftig grüne Ardenner Wälder, bis wir auf das sogenannte „Fenster von Theux“ stoßen. Hier wechselt das Landschaftsbild wieder und wird sanfter und klarer, ohne jedoch die echten Ardennen zu vergessen. Auf den letzten Kilometern nach Pepinster entdeckt der Wanderfreund dann wiedermals ein eher wildes Landschaftsbild.