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:: St. Vith
Auf dieser leichten und kurzen Strecke, mit schönen Ausblicken auf die Stadt St.Vith, befährt man ein Stück der ehemaligen Vennbahnlinie 48. Die Schienen wurden abgetragen und ein Rad- und Wanderweg entstanden (Ravel). St.Vith war bis Ende des 2. Weltkriegs ein wichtiger Eisenbahnverkehrsknotenpunkt. Die Vennbahn diente hauptsächlich der Beförderung von Koks aus dem Ruhrgebiet und dem Aachener Becken nach Süden zu den luxemburgischen und lothringischen Erzbecken und zum Transport des Eisenerzes in umgekehrte Richtung.
Die ersten Kilometer fallen in die Rubrik "Aufwärmung" und rollen auf festen Wegen. Hinter Wallerode führt die Route entlang eines Bachlaufs in ein schönes Tal, um dann über den Mühlenberg in den St.Vither Wald zu gelangen. Dieser besteht größtenteils aus Nadelwald. Beim Camping Wiesenbach, kurz vor Ende der Tour, führt die Route auch am Freibad entlang, welches sich im Sommer als willkommene Abkühlung anbietet.
Abwechslungsreich, viel Wald und Natur und zwei Wasserdurchfahrten lassen die Herzen eingefleischter Biker höher schlagen. Regelmäßige, kurze aber knackige Anstiege bringen das Blut in Bewegung. Die Abgeschiedenheit des Streckenverlaufs lässt den Alltag vergessen und ein breites Lächeln zieht sich übers Gesicht.
Diese Route führt übers Ameler und St.Vither Land und kommt durch das Dorf Recht, in vergangenen Jahunderten vor allem bekannt für den Abbau von Blaustein. Unverputzte Blausteinhäuser zeugen heute noch von der Verarbeitung der Steine aus den Schieferstollen und dem Steinhauerhandwerk, das von alters her in Recht betrieben wurde. Legende:
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