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RÜCKBLICK 2007Wir beginnen mit einem kleinen Rückblick. Das Burgteam hatte für das Jahr 2007 eine ganz eigene Zeitrechnung und teilte es in 3 große Abschnitte:
Bis zu Beginn der Filmproduktion, d. h. Ende August, fanden auf der Eyneburg 5 große Veranstaltungen unter dem Motto „Lebendiges Mittelalter 2007“ statt. Es handelte sich um reine Mittelalter – Feste, deren Leitfaden die erlebbare und authentische Darstellung sein sollte. Beim großen Osterturnier im April (7. – 9.4.) ließen mehrere Gefolgschaften auf dem Turnierfeld ihre Ritter in verschiedensten Disziplinen ihre Kräfte und ihr Geschick messen, vom Ringstechen über die Sauhatz, die tegarische Jagd und das Rolandreiten bis hin zur Königsdisziplin, dem Tjosten. Zum Hexenfest kurz danach (28.4. – 1.5.) wurden neben einem Mittelalter – Markt ein kleiner Hexenprozess und eine Feldschlacht vor den Toren der Burg geboten. In der Nacht zum 1. Mai konnte zu den Klängen einer Heavy-Metal-Gruppe bis in den Morgen um das große Hexenfeuer im Park getanzt werden. Vom 26. – 28.5., während des Pfingstfestes, waren Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Ausdauer auf dem Kampfplatz gefragt. Im Rahmen eines Marktes wurden die bekannten Disziplinen des Zehnkampfes auf mittelalterliche Manier dargeboten. Eine wahre Schlammschlacht! Es war das einzige Fest, das wahrlich ins Wasser fiel. ![]() Das Mittsommerfest (23. und 24.6.) wurde mit großem Markt, Johannifeuer, Tanz und Musik bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Die letzte Veranstaltung „vor dem Film“ war wieder ein Ritterturnier am 11. und 12.8. Alle diese Veranstaltungen wurden begleitet von Händlern und Handwerkern, die ihre Waren und Fertigkeiten in Burghof und Park präsentierten, sowie von mehreren Heerlagern, die auf der damaligen Turnierwiese aufgebaut wurden und die das Ziel hatten, die Besucher „finsterstes“ Mittelalter hautnah erleben zu lassen. Dann kam der Film! Ende August begannen nun die ersten Mitarbeiter eines großen Filmteams der Firma Scope Pictures die Eyneburg zu „belagern“. Gedreht werden sollte ein Kinofilm nach dem Roman „Les enfants de Timpelbach – Die Kinder von Timpelbach“ von Henry Winterfeld aus den 50er – Jahren. Es handelte sich um eine belgisch-luxemburgisch-französische Coproduktion unter der Leitung des jungen Regisseurs Nicolas Barry. Dazu wurden einen Monat lang alle nötigen Vorbereitungen getroffen, hauptsächlich in den Außenbereichen der Burg, die sich innerhalb weniger Wochen in den Dorfplatz des kleinen Örtchens Timpelbach verwandelte. Aus den 10 Mitarbeitern Ende August wurden mehr als 100 Ende September. Die reinen Dreharbeiten zogen sich über den ganzen Oktober hin und zu den 100 Technikern und Dekorateuren gesellten sich weitere 100 Schauspieler, Regie-Assistenten, Beleuchter, Statisten. Die Hauptrollen wurden von 22 Kindern aus Paris gespielt, in einer Nebenrolle durfte die Eyneburg Carole Bouquet und Gérard Dépardieu begrüßen- Bis Mitte November sollte der ganze Trubel vorbei sein, es stellte sich jedoch heraus, dass einige wichtige Szenen wiederholt werden mussten und so ging es 2 Wochen später aufs Neue los, bis zum 13. Dezember. Nach dem Film blieb dann wahrlich nicht mehr viel Zeit zur Vorbereitung der ersten großen Veranstaltung „danach“, dem Eyneburger Lichter- und Märchenfest. Es war das erste Event unter neuer Leitung und sozusagen ein „Probelauf“ für die Feste, die von nun ab auf der Burg stattfinden sollen. Es war von außerordentlichem Erfolg gekrönt und noch kein Eyneburger Weihnachtsmarkt zuvor konnte sich so vieler und so begeisterter Gäste rühmen. Eine absolut gelungene Generalprobe ........ und auf geht’s in die Zukunft der „Neuen Eyneburg“! |
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