Hohes Venn

Das Hohe Venn ist zweifellos eine der urwüchsigsten Landschaften in der Region Eifel und Ardennen. Es ist eines der letzten Hochmoore Europas und liegt zwischen den Orten Malmedy, Eupen, Roetgen und Monschau. Zum Wandern ist dieser geheimnisvolle, mit vielen Wasserläufen durchzogene Naturpark bestens geeignet. Finden Sie hier die schönsten Wanderungen durch die Landschaft des Hohen Venn.

Das Naturschutzreservat "Hohes Venn"

Das Hohe Venn stellt zweifellos eine der urwüchsigsten Landschaften in Eifel und Ardennen dar und ist eines der bekannteste touristischen Highlights Ostbelgiens.

Als ältestes (seit 1957) und größtes Naturschutzgebiet Belgiens (4.500 ha) hält diese Naturschönheit mit ihrem mehr als 8000 Jahre alten Hochmoor und dem Hertogenwald beispiellose Entdeckungen im Bereich einer außergewöhnlichen Fauna und Flora bereit. Es ist eine der letzten Hochmoorlandschaften Europas.


Besondere Merkmale

Das Hohe Venn besitzt eine Moor- und Heidelandschaft, die man sonst nur in weit nördlicher gelegenen Breitengraden findet – oder in weit höheren Lagen. Das kalte Klima, die hohen Niederschläge bei ständiger hoher Luftfeuchtigkeit und die besondere Zusammensetzung des Bodens schufen eine Flora und Fauna, die völlig untypisch für unsere klimatische Region sind.

Zwei natürliche Phänomene erklären die Anwesenheit dieses besonderen Ökosystems in Belgien. Das Hochplateau des Hohen Venns ist das erste Hindernis, auf das die Wolken auf ihrer Reise vom Atlantik stoßen. Daraus resultiert ein überdurchschnittlich hoher Niederschlag von über 1.400 mm Regen pro Jahr und m2. Das zweite Phänomen ist die Wasserundurchlässigkeit des Gesteins, die ein Versickern des Niederschlags in die Tiefe verhindert. Diese Bedingungen begünstigen das Entstehen von Feuchtbiotopen wie Moore und Sümpfe.


Eine Landschaft von Menschenhand geformt

Vor tausend Jahren bedeckte Laubwald (Buchen, Erlen, Birken, Eichen u.a.) ein Großteil des Hochplateaus. Nur hier und da gab es einige nicht bewaldete Moorflächen.

Vom Mittelalter an beginnt die menschliche Nutzung der Gegend und bringt den Lebensraum gänzlich durcheinander. Abholzung, Beweidung, landwirtschaftliche Kulturen und Torfstechen wandeln den Laubwald nach und nach in eine ausgedehnte Heidelandschaft um. Im 19. Jahrhundert bringt die Einführung der Fichte eine neue Umwälzung durch die intensive Entwässerung, die sie erfordert. Im 20. Jahrhundert ist es der Tourismus, der eine andere Art der Nutzung der Hochebene einführt.


Das Moor


Die Moore sind torfbildende Ökosysteme. Torf ist ein organisches Sediment, welches sich aus der Ansammlung nicht oder nur unvollständig zersetzter pflanzlicher Substanz bildet. Ein Moor kann nur entstehen, wenn die Wasserzufuhr (Niederschläge, Schnee, Grundwasser) dauerhaft die Wasserverluste (Oberflächenabfluss, Verdunstung, Transpiration der Pflanzen) übersteigt. Der Boden braucht eine permanente Wassersättigung.

Eine weitere wesentliche Voraussetzung ist erforderlich: Zur Torfbildung muss ein Vorhandensein von stehendem oder schwachfließendem Gewässer gegeben sein.


Die Pflanzenwelt


Hier findet man seltene Arten der Moor- und Feuchtgebiete, wie Beinbrech, Wollgras, Heidekraut, Rosmarinheide, Europäischer Siebenstern, Moosbeere ... 


Das Wasser


Alle Wasserläufe der Region entspringen im Hohen Venn. Es handelt sich hier um Wildbäche, deren Lauf durch fünf Talsperren reguliert wird. Diese versorgen über eine Million Einwohner mit Trinkwasser. 

 


Wanderinfos - Brutzeit und Brandgefahr


Gute Ausgangspunkt zur Erkundung des Hohen Venns sind u.a. das Naturparkzentrum Botrange, das Naturhaus Ternell, das Signal de Botrange, die Baraque Michel sowie Mont-Rigi.  


Allgemeine Schutzmaßnahmen

Zum Erhalt der vielfältigen und seltenen Tier- und Pflanzenwelt gelten besondere Schutzmaßnahmen in den verschiedenen Zonen:

  • In den B-Zonen (auf den Holzstegen) ist das Mitführen von Hunden (auch an der Leine), Skilanglauf, Reiten, Fahrradfahren und das Abpflücken von Pflanzen, Beeren und Pilzen untersagt! Bitte bleiben Sie auf den markierten Wegen.
  • Die C-Zonen dürfen nur in Begleitung eines anerkannten C-Zonen-Wanderführeres betreten werden! Dabei gelten dieselben Einschränkungen wie für die B-Zonen!
  • Die D-Zonen sind in keinem Fall zu betreten und somit tabu!

In den Schutzzonen sowie in den angrenzenden Waldgebieten ist das Rauchen, offenes Feuer, Wegwerfen von Abfällen, Zelten und Motarradfahren untersagt!


Zeitweilige Zugangsverbote

Rote Fahne aufgrund der Brandgefahr

Nach langen Trockenperioden, vor allem in den Monaten März bis Mai, wird an den Zugängen zum Hohen Venn gelegentlich eine rote Fahne gehisst.

Gleichzeitig werden die Zugänge zu den Holzstegen, die quer durch das Hohe Venn führen, durch Barrieren versperrt.
Das Betreten der gekennzeichneten Bereiche ist dann strengstens untersagt!

Dies geschieht in erster Linie aus Brandschutzgründen, denn die Oberfläche des Moores trocknet relativ schnell aus und es besteht die Gefahr, dass sich weite Flächen des Naturschutzgebietes entzünden können. Bereits eine nicht vollständig ausgelöschte und weggeworfene Zigarette stellt einen Brandherd dar, der sich, wenn er nicht bemerkt wird, in großer Geschwindigkeit ausbreiten kann. Der schlechte Zugang zum Moor erschwert mögliche Löscharbeiten.

Dieses Verbot gilt nicht für:

  • den Naturlehrpfad des Polleûr-Venns zwischen Baraque Michel und Mont-Rigi sowie dem Lehrpfad Neûr Lowé.
  • den Wanderweg, der südlich des Wallonischen Venns verläuft (aber nur von der Aussichtsplatte bei Botrange bis zur « Haie de Souck »)
  • den Verbindungsweg von der « Voie Adam » zum « Chemin de Bêleu ».
  • der Weg der « Vecquée ».
  • Auch die breiten Forststraßen, die um die gesperrten Gebiete herumführen sind zugänglich.


Es bleiben daher auch in den genannten Perioden genügend Möglichkeiten, die Umgebung des Hohen Venns zu erkunden.


Zugangsverbot zu bestimmten Zonen zum Schutz der Brutvögel

In der Absicht, den Brutvögeln (v.a. dem Birkhahn) ein Maximum an Ruhe zu garantieren, hat die Forstverwaltung die Entscheidung getroffen, den Zugang zu folgenden Zonen zu untersagen:

Von Mitte März bis Mitte Juni :

  • der Zugang zu den Wanderwegen (in der B-Zone) Nr. 33 und 35, die von der Baraque Michel  zum « Bouquet Bastin »  verlaufen
  • der Zugang zum Wanderweg (in der B-Zone), der das Steinley-Venn in Richtung Nord-Süd durchquert, sowie zum Wanderweg, der an dessen Nord – Nord-West-Rand verläuft (Hahnestreck)
  • der Zugang zum Wanderweg (in der B-Zone), der das Kutenhart zwischen Reinartzhof und Gethevaerde durchquert
  • der Zugang zur C-Zone im Wallonischen Venn (« Fagne Wallonne ») und im « Fagne des Deux Séries »
  • der Zugang zur C-Zone im und um das « Fagne de Cléfaye »


Von Mitte Juni zum Ende Juli

  • der Zugang zu den Wanderwegen Nr. 4 und 5 im Wallonischen Venn (Drelo) und auf den Wanderwegen Nr. 19 und 21 im « Fagne de Deux Séries (Brochepierre).


Karten/Zugangsverbot

 


Wanderinfos - Brutzeit und Brandgefahr

Gute Ausgangspunkt zur Erkundung des Hohen Venns sind u.a. das Naturparkzentrum Botrange, das Naturhaus Ternell, das Signal de Botrange, die Baraque Michel sowie Mont-Rigi.  

Allgemeine Schutzmaßnahmen

Zum Erhalt der vielfältigen und seltenen Tier- und Pflanzenwelt gelten besondere Schutzmaßnahmen in den verschiedenen Zonen:

  • In den B-Zonen (auf den Holzstegen) ist das Mitführen von Hunden (auch an der Leine), Skilanglauf, Reiten, Fahrradfahren und das Abpflücken von Pflanzen, Beeren und Pilzen untersagt! Bitte bleiben Sie auf den markierten Wegen.
  • Die C-Zonen dürfen nur in Begleitung eines anerkannten C-Zonen-Wanderführeres betreten werden! Dabei gelten dieselben Einschränkungen wie für die B-Zonen!
  • Die D-Zonen sind in keinem Fall zu betreten und somit tabu!

In den Schutzzonen sowie in den angrenzenden Waldgebieten ist das Rauchen, offenes Feuer, Wegwerfen von Abfällen, Zelten und Motarradfahren untersagt!

Zeitweilige Zugangsverbote

Rote Fahne aufgrund der Brandgefahr

Nach langen Trockenperioden, vor allem in den Monaten März bis Mai, wird an den Zugängen zum Hohen Venn gelegentlich eine rote Fahne gehisst.

Gleichzeitig werden die Zugänge zu den Holzstegen, die quer durch das Hohe Venn führen, durch Barrieren versperrt.
Das Betreten der gekennzeichneten Bereiche ist dann strengstens untersagt!

Dies geschieht in erster Linie aus Brandschutzgründen, denn die Oberfläche des Moores trocknet relativ schnell aus und es besteht die Gefahr, dass sich weite Flächen des Naturschutzgebietes entzünden können. Bereits eine nicht vollständig ausgelöschte und weggeworfene Zigarette stellt einen Brandherd dar, der sich, wenn er nicht bemerkt wird, in großer Geschwindigkeit ausbreiten kann. Der schlechte Zugang zum Moor erschwert mögliche Löscharbeiten.

Dieses Verbot gilt nicht für:
- den Naturlehrpfad des Polleûr-Venns zwischen Baraque Michel und Mont-Rigi sowie dem Lehrpfad Neûr Lowé.
- den Wanderweg, der südlich des Wallonischen Venns verläuft (aber nur von der Aussichtsplatte bei Botrange bis zur « Haie de Souck »)
- den Verbindungsweg von der « Voie Adam » zum « Chemin de Bêleu ».
- der Weg der « Vecquée ».
- Auch die breiten Forststraßen, die um die gesperrten Gebiete herumführen sind zugänglich.

Es bleiben daher auch in den genannten Perioden genügend Möglichkeiten, die Umgebung des Hohen Venns zu erkunden.

Zugangsverbot zu bestimmten Zonen zum Schutz der Brutvögel

In der Absicht, den Brutvögeln (v.a. dem Birkhahn) ein Maximum an Ruhe zu garantieren, hat die Forstverwaltung die Entscheidung getroffen, den Zugang zu folgenden Zonen zu untersagen:

Von Mitte März bis Mitte Juni :

  • der Zugang zu den Wanderwegen (in der B-Zone) Nr. 33 und 35, die von der Baraque Michel  zum « Bouquet Bastin »  verlaufen
  • der Zugang zum Wanderweg (in der B-Zone), der das Steinley-Venn in Richtung Nord-Süd durchquert, sowie zum Wanderweg, der an dessen Nord – Nord-West-Rand verläuft (Hahnestreck)
  • der Zugang zum Wanderweg (in der B-Zone), der das Kutenhart zwischen Reinartzhof und Gethevaerde durchquert
  • der Zugang zur C-Zone im Wallonischen Venn (« Fagne Wallonne ») und im « Fagne des Deux Séries »
  • der Zugang zur C-Zone im und um das « Fagne de Cléfaye »

Von Mitte Juni zum Ende Juli

  • der Zugang zu den Wanderwegen Nr. 4 und 5 im Wallonischen Venn (Drelo) und auf den Wanderwegen Nr. 19 und 21 im « Fagne de Deux Séries (Brochepierre).

Karten/Zugangsverbot

 

Wanderpauschalen "Wandern ohne Gepäck"


Das Hohe Venn und die belgische Eifel mit ihren Flusstälern lassen sich über zwei Fernwanderwege schön und komfortabel erwandern. Sie sind gespickt mit Naturphänomenen wie Hochmooren, Wasserfällen, Felsplateaus, rauschenden Flusstälern, stürzenden Bächen, zauberhaften Winterimpressionen und seltener Fauna und Flora. Dazwischen Burgen, Aussichtspunkte und versteckte Horte als Glücksplätze für Entdeckungsfreudige. Charmante Einkehrmöglichkeiten mit Lokalkolorit und regionalen Spezialitäten setzen gastronomische und kulinarische Akzente.

Für mehrtägige Wanderungen in Ostbelgien sind unsere All-In-Pauschalreisen das ideale Angebot. Wir kümmern uns von A-Z um die Reiseplanung und vor Ort werden Sie optimal betreut. Lassen Sie es sich für ein Wochenende oder einige Tage so richtig gutgehen – und genießen Sie einmal ganz bewusst Zeit für sich.

>> Unsere Wanderpauschalen auf einen Blick

 


Winterwanderungen im Hohen Venn


Bei Skibetrieb mögen die Langläufer es nicht, wenn Wanderer durch die frisch gespurten Loipen stapfen. Aus diesem Grund sind bei Schnee im Hohen Venn Wanderwege gespurt und zum Teil auch beschildert.
Die besten Ausgangspunkte sind das Naturparkzentrum, Signal de Botrange, Mont-Rigi oder Baraque Michel. Zwei Wanderungen sind selbst mit Hund an der Leine zugelassen: "Wanderung mit Hund - Baraque Michel" & "Wanderung mit Hund - Naturparkzentrum/Signal de Botrange".

Die Café/Restaurants an den verschiedenen Ausgangspunkten freuen sich Sie verwöhnen zu dürfen! Große, kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung.

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